Dem Militarismus entgegen

Ob durch Schulbesuche, Messenauftritte oder große Plakate: Die Werbung fürs Sterben hört nicht auf.
Jungen Menschen wird dadurch suggeriert, sie würden „die Demokratie verteidigen“ oder
„Menschenrechte schützen“. Aber die Bundeswehr ist in Wirklichkeit das komplette Gegenteil davon.
Verschwundene Munition, Hitlergrüße oder sexuelle Belästigung ist an der Tagesordnung. Mit der
Einführung der freiwilligen Wehrpflicht ist abzusehen, dass diese Probleme weiterhin in den
Hintergrund gedrängt werden.
Dies braucht Widerstand. Zu jeder Zeit, zu jedem Ort, beispielsweise im Schulstreik gegen Wehrpflicht.
Während dort die Organisationslast steigt, lösen sich immer wieder Menschen aus den Streikkomitees
heraus, meist aus Zeit- oder Notengründen. Schülerinnen fehlt schlichtweg die Zeit, neben Schule und Hobbys noch Workshops zu Kriegsdienstverweigerung oder Veranstaltungen zu Organisieren. Deshalb bedarf es hier die Unterstützung der restlichen Bevölkerung, die an geeigneten Stellen mithilft! Deshalb wollen wir durch Protestaktionen bei Bundeswehrauftritten, Friedensdemonstrationen wie den Ostermarsch am 06.04.2026, Aufklärungsarbeit oder Workshops auch außerhalb der Streik- Termine aufmerksamkeit auf den Antimilitaristischen Kampf lenken. Desweiteren wollen wir die lokalen Streikkomitees so gut es geht in ihrer Arbeit, unter anderem der Vorbereitung anstehender Termine, unterstützen. Der LSpR übernimmt den Aufbau einer Arbeitsgruppe, welche sich mit der Erstellung von Workshops
und Bildungsmaterial bezüglich Wehrpflicht, Kriegsdienstverweigerung und Militarismus befasst, um
Basisgruppen und Schulstreik-Komitees zu entlasten. Diese soll sich besonders auf Entwicklungen in
Sachsen-Anhalt fokussieren, beispielsweise auf das Gefechtsübungszentrum Heer in der Colbitz-
Letzlinger Heide.