Der Landessprecher*innenrat ist dazu aufgrufen, bis spätestens April 2026 ein endgültiges Planungspapier zur Wahlkampagne in Bezug auf die Landtagswahl am 06. September 2026 zu erarbeiten.
Dort soll unter anderem verbindlich festgehalten werden, welches Design für den Wahlkampf gewählt wird; wie die Kooperation mit den Jugendkandidierenden aussieht; Anregungen, welche Veranstaltungen BGs selbstständig durchführen können; und ähnliches.
Zudem soll ein angehängter Guide Anleitung für die selbstständige Nutzung der Designs oder Veranstaltungsplanung für BGs ausgearbeitet werden.
Das Papier ist dem Landesverband auf geeigneter Weise zugänglich zu machen.
Dabei ist darauf zu achten, dass folgende Prinzipien für die Erarbeitung des Papieres wegweisend sind und nicht durch den Landessprecher*innenrat geändert werden dürfen:
Der Wahlkampf priorisiert Inhalt über einzelne Personen – Diese können Botschaften vermitteln, sollen jedoch nicht über diese gestellt werden.
Das Design sowie etwaige Texte sollen offen und zugänglich gestaltet sein – dabei dürfen wir jedoch nicht unseren politischen Kern wie bspw. Klassenkampf verraten.
Die höchste Zuständigkeit im bezug auf Entscheidungen liegt, zwischen den LMVs, beim Landessprecher*innenrat. Dieser ist zudem für Krisenkommunikation und etwaige Entscheidungsfällungen sowie Bestellungen zuständig.
Die umgangssprachlich „LTW-Gruppe“ genannte Arbeitsgruppe wird als Arbeitsgruppe Landtagswahl bestätigt, welche dem LSp*R direkt unterstellt ist. Die Mitarbeit steht jeder Person im Landesverband offen, soweit der Landessprecher*innenrat kein begründetes Veto einlegt.
Es werden mehrere Teilgruppen geschaffen, welche sich mit der Ausarbeitung einzelner Themen auseinandersetzt.
Die Beschlüsse „Ziele der Linksjugend [’solid] Sachsen-Anhalt zum Landtagswahlkampf 2026“ und „Erwartungen an den/die Jugendkandidat*in“ werden erneut bekräftigt.
Etwaige thematische Beschlüsse des Jugendverbandes finden, soweit das Thema angesprochen wird, Einfluss in das Papier.
Das Thema Außenpolitik wird nicht gemieden.
Als parteinaher Jugendverband ist eine Kooperation mit der PdL natürlich gewünscht – dennoch dürfen wir nicht davor zurückschrecken, Kritik zu äußern und Dissenz zu zeigen sowie uns als Verband mit eigenen thematischen Schwersetzungen darzustellen. Ziel ist weiterhin nicht der Stimmengewinn oder ein Einzug ins Parlament (siehe auch etwaige Anti-Parlamenatrismusbeschlüsse der BV-Ebene) sondern eine Stärkung der Basisgruppen sowie der Linksjugend als solche als auch die Stärkung linker Werte im Diskurs.
Feministische Standpunkte sind nicht verhandelbar.
Der Landessprecher*innenrat bennent aus seiner Mitte 2 Landessprecher*innen, welche sich vorrangig um die Thematik der Landtags kümmern und die AG Landtagswahl leiten.