Podiumsdiskussion: Wie geht’s weiter mit der Partei Die Linke?
In den letzten zwei Jahren haben unsere Partei und unser Jugendverband einen starken Wandel erlebt: Von einer Austrittswelle und einem 3%-Umfragetief hin zu einer Welle an Neueintritten und einem Wahlergebnis von über 8%, mit Umfragen bei über 10% und inzwischen fast 15.000 aktiven Mitgliedern im Jugendverband. Doch dieser Wandel ist nicht ohne Folgen geblieben: Viele der Neumitglieder finden sich in den alteingessenen Partei- und Jugendverbandsstrukturen nicht zurecht und alte Konfliktherde glühen wieder auf.
Doch nicht nur die Partei und der Jugendverband haben ihre Angesichter verändert: Inzwischen steht eine faschistische Partei in Sonntagsfragen stabil auf 25% und in einigen Bundesländern, so auch in Sachsen-Anhalt, stehen die Chancen gut, dass die AfD eine*n Ministerpräsident*in stellen kann oder zumindest an einer Koalition beteiligt wird. Wie soll sich die Linke im Angesicht dieser Herausforderungen positionieren? Kann eine Regierungsbeteiligung überhaupt unser Ziel sein? Wie kann die Organisation der Massen passieren? Welche Rolle spielt dabei der Jugendverband? Wo stehen wir inhaltlich – und wohin sollten wir uns entwickeln? Wie sieht eine sozialistische Partei in der Praxis aus? Wie kann man wieder zu einer „Arbeiterpartei“ werden?
All diese Fragen und noch viele weitere wollen wir in Vorbereitung auf die bald anstehenden Landtagswahlen am 06. September mit folgenden Gästen erläutern:
Simon David Dreßler (Politik-Influencer)
Cem Ince (Mitglied des Bundestages und Gewerkschafter)
Limes Schäfer (Bundessprecher der Linksjugend [’solid])
Eric Stehr (Listenplatz 2 auf der Landesliste sowie Jugendkandidat)
Nach der Podiumsdiskussion gibt es die Möglichkeit, den Teilnehmer*innen Fragen zu stellen und selbst Diskussioninputs zu geben.
Die Veranstaltung findet ab etwa 16 Uhr im Offspace (Berliner Straße 243, 06112 Halle (Saale)) statt. Es wird kein Eintritt erhoben und es wird keine Anmeldung benötigt. Getränke werden durch den Jugendverband gestellt. Bitte habt Verständnis, dass wir uns vorbehalten, bei einer zu großen Zahl an Gästen den Einlass zu schließen.